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Ölen der Haare. Wie machen Sie das?

Die Haare können auf hunderterlei Weise gepflegt werden. Einige Frauen waschen sich das Haar jeden Tag, während sich die anderen regelmäßig für spezielle Eingriffe in Kosmetiksalons entscheiden. Es gibt auch viele Personen, die das Ölen der Haare wählen. Das ist eine sehr wirksame Methode der Haarpflege, die in der letzten Zeit immer beliebter ist. Haben Sie bis jetzt kein Haaröl getestet? Vergeuden Sie nicht mehr Zeit! Ölen Sie Ihr Haar und bewundern die Effekte!

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Ölen der Haare – Vorbereitung

Das Ölen der Haare ist ein fantastischer Eingriff, der die Haar- und Kopfhautkondition verbessert. Die Methode der Haarpflege verlangt aber ein bisschen Vorbereitung. Sie brauchen: Handtuch, warmes Wasser, Kopfhaube und ein richtig angepasstes Haaröl.

Bevor Sie mit der Kur beginnen, wählen Sie ein solches Pflanzenöl, das zu Ihren Haartyp passt. Zu Haaren mit niedriger Porosität passen gesättigte Öle. Für Haare mit normaler Porosität sind einfach ungesättigte Pflanzenöle perfekt, während Haare mit hoher Porosität mehrfach ungesättigte Öle brauchen.

  • Pflanzliche Öle für das Haar mit niedriger Porosität: Kokosnussöl, Palmöl, Monoi-Öl, Mango-Öl, Babassuöl, Kukuinussöl
  • Pflanzliche Öle für das Haar mit normaler Porosität: Süßmandelöl, Sesamöl, Macadamiaöl, Rapsöl, Avocadoöl
  • Pflanzliche Öle für das Haar mit hoher Porosität: Arganöl, Traubenkernöl, Nachtkerzenöl, Sojaöl

Bevor Sie das Haaröl auftragen, sollten Sie das Haar und die Kopfhaut mit dem Shampoo genau reinigen. Die Haarsträhnen sollten danach gut ausgekämmt werden, damit sie während des Eingriffs gar nicht verwirren. Es sollte jetzt die ölige Mischung vorbereitet werden. Sie können ebenfalls lediglich ein natürliches Öl wählen. Vergessen Sie aber nicht, dass eine Mischung von Ölen bessere Eigenschaften hat und bessere Effekte gibt. Wie schon oben bemerkt wurde, muss das Pflanzenöl (oder die Pflanzenöle) an den konkreten Haartyp, also an die Porosität der Haare, angepasst werden. Welche Haare haben Sie? Das ist dem äußeren Anschein zum Trotz sehr einfach festzustellen.

Machen Sie einen Porositätstest! Bereiten Sie ein transparentes Gefäß mit reinem Wasser und Ihr Haar vor. Danach werfen Sie das Haar ins Wasser ein und beobachten, wie es sich verhält. Wenn es Wasser schnell einzieht und ertrinkt, ist es höchstwahrscheinlich sehr strapaziert. Das bedeutet, dass Ihre Haare eine hohe Porosität haben. Wenn das Haar nicht ertrinkt, sondern ganz oben schwimmt, hat es eine niedrige Porosität – es ist also gesund. Was bedeutet die Porosität der Haare in der Praxis?

  • Haare mit niedriger Porosität verlangen einen Schutz und die Erleichterung des Haarstylings.
  • Haare mit normaler Porosität brauchen Befeuchtung, Nahrung und Schonung.
  • Haare mit hoher Porosität müssen tiefenwirksam regeneriert und verstärkt werden.

Wie werden die Haare geölt?

Es stehen Ihnen einige Methoden zur Auswahl, die Sie an eigene Bedürfnisse und Erwartungen anpassen können. Wenn Ihre Haare eine intensive Regeneration brauchen, wählen Sie das Ölen der Haare mit einem warmen Öl. Wenn sie keine Zeit für lange Eingriffe haben, bereiten Sie einen öligen Haarspray vor. Das natürliche Pflanzenöl kann auf die Kopfhaut, auf Haarsträhnen oder/ und nur auf Haarspitzen aufgetragen werden. Es ist ebenfalls möglich, verschiedene Methoden beliebig zu vermischen oder wechselweise anzuwenden. Es gibt wirklich viele Möglichkeiten. Zu den populärsten gehören:

  • Ölen der trockenen Haare,
  • Ölen der feuchten Haare,
  • Ölen der Haare vor dem Waschen,
  • Ölen der Haare nach dem Waschen,
  • Ölen der Haare in der Schüssel,
  • Ölen der Haare mit einem Haarspray,
  • Ölen der Haare über Nacht.

Die beste Methode für schöne Haare ist das Ölen der Haare mit einem warmen Pflanzenöl. Sie sollten also zuerst das gewählte Öl erwärmen. Bereiten Sie zu diesem Zweck das Wasserbad. In ein großes Gefäß mit Warmwasser stellen Sie die Flasche mit dem Öl hinein. Nach ein paar Minuten ist das natürliche Öl perfekt zum Auftragen. Sie sollten dann es mit den Fingern in die Kopfhaut und ins Haar einmassieren. Setzen Sie danach eine Kopfhaube auf und wickeln das alles mit einem erwärmten Handtuch um – dank der Wärme, die unter der Kopfhaube und dem Handtuch entsteht, ziehen Nähr- und Wirkstoffe schneller ein.

Die entstandene Wäre öffnet die Hautporen und die Haarschuppen. Vitamine und Mineralstoffe haben dann keine Probleme, in die inneren Strukturen der Haare und der Kopfhaut einzudringen und die beste Nahrung zu liefern. Die Haare sollten nach ein paar Stunden gewaschen werden. Es wäre am besten, ein sanftes Shampoo dazu anzuwenden. Beim Auftragen des Pflanzenöls sollten Sie sehr vorsichtig sein – das zu heiße Öl kann Sie doch brennen. Sie sollten ebenfalls den Augenbereich vermeiden. Wenn das Produkt ins Auge gerät, kann es Reizungen verursachen. In diesem Fall sollte das Auge mit kühlem Wasser gründlich abgespült werden.

Ölen der Haare – Effekte

Das Ölen der Haare wird allen Personen empfohlen, die Ihre Haar- und Kopfhautkondition verbessern wollen. Der Eingriff pflegt wunderbar den Skalp und verstärkt die Haarwurzeln. Ein Pflanzenöl hilft, das Kopfschuppen und den übermäßigen Haarausfall zu bekämpfen, sowie Reizungen zu mildern. Es wirkt besonders positiv auf die Haare. Es verhindert den Spliss und schützt die Haare vor Beschädigungen. Das Ölen der Haare nährt tiefenwirksam, macht geschmeidig und verleiht einen schönen Glanz.

Das richtig angepasste Pflanzenöl schützt vor UV-Strahlen, hohen Temperaturen, Verschmutzungen und schädlichen Außenfaktoren. Es erleichtert das Trocknen, Modellieren und Bürsten der Haare. Das Öl bewirkt, dass sich die Haarsträhnen besser stylen lassen. Es gibt sogar solche natürlichen Öle, die die Locken und die Reflexe der Haare betonen.

Ölen der Haare mit dem warmen Öl – Pflanzenöle

Welche pflanzlichen Öle sind am besten zum Ölen der Haare? Sie können eigentlich alle anwenden, die aber an Ihren Haartyp angepasst sind. Es gibt viele Pflanzenöle, die eine feste Konsistenz haben (auch gesättigte Öle, Fette, Butter genannt). Sie müssen sowieso erwärmt werden, weil sie bei der Temperatur von 25 Grad Celsius fest werden. Zu den am häufigsten empfohlenen Pflanzenöle gehören: Kokosnussöl, Rizinusöl, Olivenöl, Jojobaöl, Mandelöl. Kokosnussöl bremst den Ausfall der Haare, macht die Haarsträhnen weich und entfernt das Kopfschuppen. Rizinusöl beschleunigt das Haarwachstum und verstärkt die Haarzwiebeln. Olivenöl besitzt antioxidative Eigenschaften, dank denen es die Alterungsprozesse verlangsamt. Jojobaöl macht die Haare geschmeidig und glänzend. Mandelöl verbessert die allgemeine Kopfhaut- und Haarkondition.